Plätze und Ausflugsziele in Österreich: die bekannten und die stillen Ziele
Plätze und Ausflugsziele in Österreich: die bekannten und die stillen Ziele
Die bekanntesten Ziele sind im Sommer gut besucht. Die interessanteren liegen meist eine Talstufe weiter und stehen in keinem Reiseführer.
Von Kärnten bis ins Salzkammergut
Das Salzkammergut zwischen Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark hat die höchste Dichte an Seen. Hallstätter See, Wolfgangsee und Attersee sind die bekanntesten davon.
Diese Höhenlage bedeutet zweierlei: eine kurze Saison von etwa Juni bis Oktober und Wassertemperaturen, die zum Baden kaum einladen.
Marktbesuche richtig planen
Viele Märkte haben angeschlossene Lokale, die zu ungewöhnlichen Zeiten geöffnet sind, teils schon am frühen Morgen.
Bargeld ist auf Märkten weiterhin die Regel. Kartenzahlung setzt sich nur langsam durch und ist bei kleinen Ständen selten.
| Mai | Klammen, Täler, Städte | gering |
| Juli und August | Bergseen, Höhenwege | hoch |
| September | fast alles | moderat |
| November | Städte | sehr gering |
Öffentlich oder mit dem Auto?
Bergbahnen sind bei der Planung der entscheidende Faktor. Ihre erste und letzte Fahrt bestimmen, wie eine Tour zeitlich aufgebaut werden kann.
Bei beliebten Zielen sind Parkplätze im Sommer früh voll. Manche Täler sind an Spitzentagen für den Individualverkehr gesperrt.
Kosten und Eintritte
Wandern selbst kostet nichts. Die Ausgaben entstehen über Anreise, Bergbahnen, Mautstraßen und Einkehr.
Wer außerhalb der Hauptsaison unterwegs ist, zahlt bei Unterkünften deutlich weniger, hat dafür ein eingeschränktes Angebot.
Wo sich der Umweg lohnt
Gespräche vor Ort bringen die besten Hinweise. Wirtsleute und Hüttenpersonal kennen die Umgebung besser als jede Beschreibung.
Die stilleren Plätze verlangen meist etwas mehr Aufwand bei der Anreise. Genau das hält sie still. Mehr Themen aus Österreich sind unter gesammelt.
Gebaute Geschichte im Land
In der Nebensaison sind viele dieser Orte geschlossen oder haben stark verkürzte Zeiten. Ein Blick auf die Seite des Betreibers gehört zur Planung.
Kombitickets aus Führung und Verpflegung sind verbreitet und meist günstiger als die Einzelposten zusammen.
Ziele im Winter
Rodelbahnen sind meist beleuchtet und auch am Abend befahrbar. Der Aufstieg zu Fuß gehört bei den meisten dazu. Alles Weitere dazu steht .
Der Lawinenlagebericht wird täglich für jedes Bundesland veröffentlicht. Wer abseits gesicherter Wege unterwegs ist, sollte ihn zwingend lesen.
- September bietet oft das beste Verhältnis aus Wetter und Andrang
- Frühsommer ist ideal für Wasserfälle
- November eignet sich für Städte
- Im Winter sind viele Naturziele nicht zugänglich
Das Wichtigste in Kürze
Die Jahreszeit entscheidet stärker über den Eindruck als das Ziel selbst. Derselbe Ort wirkt im Mai anders als im September.
Öffnungszeiten, Saisonzeiten und Sperren ändern sich. Vor der Anfahrt lohnt immer ein Blick auf die Seite des jeweiligen Betreibers.
Die wichtigsten Zieltypen
Im Westen dominieren Berge und Bergseen, im Osten Flachland, Weinbau und der Neusiedler See als größte Wasserfläche.
Wer die Zonen einmal auseinanderhält, plant deutlich treffsicherer. Innerhalb einer Zone ähneln sich Anforderungen und Saison stark.
Seezugänge sind teils kostenpflichtig, teils frei. Die öffentlichen Zugänge sind vorhanden, aber nicht immer gut ausgeschildert.
Städte und Stadtviertel
Wien ist mit Abstand die größte Stadt und deckt praktisch jedes Interesse ab, von Museen über Parks bis zu Märkten in den äußeren Bezirken.
Der November ist für Städtereisen der günstigste Monat: wenig Andrang, niedrige Unterkunftspreise und volles Kulturprogramm.
Wasser, Fels und Steganlagen
Klammen sind enge, von Wasser ausgewaschene Felsschluchten. In Österreich sind viele davon über Stege und Treppen erschlossen und gegen Eintritt begehbar.
Nach starken Regenfällen kommt es zu kurzfristigen Sperren. Ein Blick auf die Seite des Betreibers vor der Anfahrt ist deshalb sinnvoll.
Wasserfälle und Flusslandschaften
Die Donau bildet die größte Flussachse des Landes. Die Wachau zwischen Melk und Krems ist als Kulturlandschaft besonders bekannt.
Flussradwege sind eine eigene Kategorie von Ausflugszielen. Der Donauradweg ist durchgehend beschildert und in Etappen gut planbar.
Naturschutz und Verhalten im Gelände
Wildtiere brauchen Abstand, besonders in der Dämmerung und im Winter. Störungen kosten die Tiere Energiereserven, die sie nicht ersetzen können.
Österreich hat sechs Nationalparks, darunter die Hohen Tauern als größtes Schutzgebiet der Alpen und den Nationalpark Neusiedler See im Osten.
Vom Tal auf den Gipfel
Höhenmeter sind aussagekräftiger als Kilometer. Für den Aufstieg rechnet man üblicherweise mit rund 300 Höhenmetern pro Stunde.
Das Wetter im Hochgebirge schlägt schnell um. Gewitter bilden sich im Sommer typischerweise am frühen Nachmittag, weshalb frühe Starts üblich sind.
Familienfreundliche Ausflüge
Seen mit flachem Einstieg sind für kleinere Kinder sicherer. Bergseen fallen dagegen oft steil ab und sind sehr kalt.
Ein Wechselgewand im Rucksack erspart bei Bachläufen und Seen viel Diskussion.
Saison und Erreichbarkeit
Der Frühsommer ist die beste Zeit für Wasserfälle, weil die Schneeschmelze die Wasserführung deutlich erhöht.
Im Hochsommer sind Bergseen und Höhenwege gut erreichbar, dafür sind die bekannten Ziele stark besucht. Frühe Starts helfen erheblich.
Fragen aus der Praxis
Sind Klammen ganzjährig geöffnet?
Nein. Die meisten öffnen im Frühjahr und schließen im Herbst. Nach starken Regenfällen kommt es zusätzlich zu kurzfristigen Sperren.
Was kostet ein Ausflugstag?
Das Wandern selbst nichts. Die Kosten entstehen über Anreise, Bergbahnen, Mautstraßen und Einkehr, wobei die Bahn meist der größte Posten ist.
Sind Drohnen erlaubt?
In Nationalparks und über Wildschutzgebieten nicht. Auch außerhalb gelten enge rechtliche Grenzen, die vorab zu klären sind.
Öffnungszeiten, Saisonzeiten und Sperren ändern sich. Vor der Anfahrt lohnt ein Blick auf die Seite des jeweiligen Betreibers.